Style: Techno, Minimal-House, Funky Minimal
Performance: DJ
City: Regensburg
Website:
myspace.com/deejayakademik,
dj-akademik.de
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Elektronische Musik muss funktionieren wie ein perfekt abgestimmter Motor: kraftvoll, souverän und durchzugsstark in allen Bereichen und mit einer Einzigartigkeit, die ein fettes Grinsen in den Gesichtern der Zuhörer hinterlässt. Diesem Ziel hat sich der 25-jährige Ingenieur und Plattendreher Karsten Breitkopf in jeglicher Hinsicht verschrieben. Wenn er gerade nicht im Büro sitzt, um an neuen Funktionen für die Autos von morgen zu basteln, schraubt er mit Präzision an den Potis seines Mischpultes und verzückt das Auditorium mit eben diesen sorgfältig ausgewählten, souveränen und energisch zur Tanzbetätigung anregenden Klängen.
Angefangen hat alles im Jahre 2002. Inspiriert vom Hip Hop der alten Schule wurde zu jener Zeit, vorbei am Genre-Mainstream, so ziemlich alles konsumiert was das Prädikat "Underground" verdiente. Wenn es mal etwas schneller zur Sache gehen sollte, kamen liquide und schweißtreibende Drum & Bass Tracks hinzu.
Fasziniert von der Fingerfertigkeit und der technischen Perfektion diverser namenhafter Vorbilder, nicht zuletzt aus der Riege des Turntablism, entstand bei Akademik der Wunsch nach eigenen Aktivitäten an den rotierenden Vinylabtastern. Gesagt, getan: Mixen, Scratchen und Beatjuggeln bis an die Grenzen des Materials war neben den obligatorischen, wenn auch niederfrequenten Hörsaalbesuchen an der Tagesordnung.
So wie viele, hat auch diese Entwicklung ihre Evolution. Durch zahlreiche Besuche der einschlägigen Locations des Thüringer Ostens und maßgeblich angetan von den Bestrebungen minimalklangbegeisterter Untergrundformationen in seinem Freundeskreis, landete mehr und mehr elektronisches Schallgut in seiner Plattenkiste. Die Metamorphose zum Liebhaber treibender und funky-minimalistischer Klickertracks nahm ihren Lauf.
Mit der Eroberung des neuen technoiden Freiraums boten sich großartige Möglichkeiten für Experimente und Spielereien aller Art, sodass Akademiks Sets stets neue angenehme Überraschungen hervorbringen. Trotz berufsbedingter Experimentierfreude hat der junge Künstler ein paar Maxime bei der Zusammenstellung seiner Scheiben: überzeugende Charakterstärke, eine ordentliche Portion Detailverliebtheit und eine zum Tanzautomatismus zwingende Verspieltheit. Gepaart mit Akademiks überdurchschnittlicher Eigenbewegung an den Aktoren ergibt sich eine Mischung, der man mit ruhigem Gewissen das Gütesiegel "Zum Abgehen!" verpassen kann.
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